Kein Lesen ist der Mühe wert, wenn es nicht unterhält. William Somerset Maugham
  

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Ich bin Martin Stauder und wohne in der Oberpfalz,  geboren in Göttingen.

Wenn ich meinen Geburtsort besuche,  hat man mich schon mal befremdet angeschaut, wenn ein "Grüß Gott" durch das Gehege meiner Zähne gepflogen ist. Macht nichts. Immerhin habe ich dort meine früheren Jahre verbracht. Und eben jetzt, eigentlich schon lange, wohnhaft in Bayern.

 Die Schule hinter mich geschmissen, stieg endlich Freude auf. Dass mir die Welt dann offen gestanden haben soll, ist allerdings reichlich übertrieben.                                

                                 



                                 
                               



 
Als Bengel wollte ich Pianist werden.  In meiner Jugend war ich in Platon und in eine Blondine vernarrt. Nach der Penne habe ich Musikoten verkauft, wurde dann Krankenpfleger, weil ich keine Noten mehr verkauft habe. Ich wollte auch mal Taxi fahren, aber leider gab es den Idiotentest. Egal.

In meiner Jugend habe ich verhältnismäßig wenig gelesen, meist Musik gehört (Klassik, Jazz). Natürlich las ich Herman Hesse. Richtiges Lesefieber ergriff mich aber erst in den Zwanzigern. Ausschlaggebend war Thomas Manns Tetralogie "Joseph und seine Brüder". Zu dieser Zeit habe ich viel Sachliteratur zur Klassischen Antike ünd über das Alte Ägypten gelesen und las auch die "Josephustrilogie" von Lion Feuchtwanger.

Da ich eine auffallende Lücke habe, was die Literatur des 19. Jahrhunderts (und älterer Jahrhunderte) betrifft, lese ich jedes Jahr wenigestens zwei ältere Klassiker. So schwärme ich von Balzacs "Verlorene Illusionen" und "Tante Lisbeth", Leo N. Tolstois "Anna Karenina", von den Erzählungen Puschkins und Gogols, von Viktor Hugos "Der Glöckner von Notre Dame, von Gottfried von Straßburgs "Tristan und Isolde".

Meine literarische Heimat an sich ist das 20. Jahrhundert. Hier finde ich viele meiner Lieblingsautoren wie z.B. Thomas Mann, Philip Roth, Knut Hamsun, Jean-Marie Gustave Le Clézio, Imre Kertész. So manchen Romanen wie "Das schwarze Buch" von Orhan Pamuk oder Nabokovs "Lolita" liege ich ehrfürchtig zu Füßen.  Ich mag auch sehr die "Autobiografischen Schriften" von Thomas Bernhard und die Autobiografie des Ungarn Tibor Déry ("Kein Urteil") usw. und sofort. Platon finde ich immer noch lesenswert, die Blondine allerdings ist verschollen – so was auch.

Ich wünsche euch viel Freude an meiner Leseecke.


José Saramago ist am 18. Juni 2010 verstorben

Besprechung  des Romans "Hoffnung im Alentejo

                                 HIER


Meine Rezension zu

Tibor Déry: Niki oder die Geschichte eines Hundes

können sie  HIER  lesen.


                         

                   

                             Letztes Update am 30.07.2010